Spaß mit X – ESD

Letztes Mal gabs die Basisportion X Spielerei. Wobei natürlich einige Punkte wie z.B. ssh -CY bewusst nicht behandelt wurden. Ich entschuldige mich, ja, man kann sich auch per ssh mit den Parametern -CY einloggen und dann einfach ohne weitere Eingaben X Anwendungen starten.

Aber darum geht es dieses Mal nicht. Seit Ewigkeiten hatte ich lokal den Artikel zum Thema ESD – Sound über Netzwerk herumliegen.


Der ESD überträgt also Sound über Netzwerk. Das setzt natürlich ein Setup an Sender wie Empfänger voraus, dass jedoch sehr fix geht.

Wenn wir davon ausgehen, dass wir uns auf einem Linuxsystem einloggen, Amarok starten wollen und dann den Sound auf einem anderen Rechner hören möchten, geht das folgendermaßen:

(Linuxmaschine mit Amarok)

Zuerst stellen wir sicher, dass ESD und verbundene Programme nicht laufen:

killall esd;; killall esdmon;; killall esdcat

Daraufhin starten wir den ESD Server mit den Optionen, die wir gerne haben wollen:

esd & esdmon | esdcat -s <IP unseres Zielsystems> &
amarok

In Amarok natürlich in den Optionen als Ausgabe ESD auswählen.

(Zielmaschine)

Auf der Zielmaschine muss man nicht viel tun; ein einfacher Start des ESD Servers reicht bereits:

esd -tcp -public -nobeeps

Spielt man jetzt auf der anderen Maschine in Amarok Audiodateien ab, so sollte der Sound über Netzwerk an der anderen Maschine ausgegeben werden. Easy, ain’t it?

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The fool's herald.
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